US-Präsident telefonierte mit Emir – Trump bietet sich als Vermittler im Katar-Konflikt an – Politik Ausland

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    US-Präsident Donald Trump hat sich im diplomatischen Konflikt zwischen Katar und mehreren arabischen Staaten als Vermittler angeboten.

    Der Präsident habe dem katarischen Emir Tamim bin Hamad Al Thani in einem Telefonat vorgeschlagen, dabei zu helfen, die Differenzen zwischen den Parteien beizulegen, teilte das Weiße Haus mit. Trump habe auch angeboten, dazu ein Treffen in Washington zu initiieren, falls dies notwendig sein sollte.

    Der Präsident habe zudem die Notwendigkeit unterstrichen, dass alle Länder in der Region zusammenarbeiten müssten, um die Finanzierung von Terrororganisationen zu verhindern.

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    Trump hatte sich in der diplomatischen Krise zuvor eindeutig auf die Seite Saudi-Arabiens gestellt und die Isolation Katars auf seinen Besuch im Nahen Osten zurückgeführt, wo er ein entschiedeneres Vorgehen gegen Terrorismus von arabischen Staaten gefordert hatte.

    Trump wertete die Isolierung Katars als persönlichen Erfolg. Bei seinem Besuch im Mai hätten die Golfstaaten ihm zugesichert, eine harte Linie gegen die Finanzierung von Extremismus zu fahren, „alle Anspielungen deuteten auf Katar“, hieß es in der Trump-Botschaft: „Vielleicht ist es der Anfang vom Ende des Terrorismus-Horrors“.

    Damit billigte der US-Präsident die Maßnahmen der arabischen Staaten gegen Katar, obwohl das Land einen US-Stützpunkt beherbergt. Zudem steht Trumps Aussage im Widerspruch zu einer Erklärung des US-Zentralkommandos, in dem Katar für die Unterstützung im Kampf gegen den IS gedankt wird.

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