Renault-Renner geht beim Training in Baku in Flammen auf – Hier brennt ein Formel-1-Auto ab – Formel 1

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    Aserbaidschan bedeutet übersetzt „Land des Feuers“. Formel-1-Pilot Jolyon Palmer (26) weiß jetzt, warum das so ist …

    Beim dritten freien Training zum Grand Prix in Baku am Sonntag (15 Uhr live RTL/Sky und im Ticker bei BILD.de) geht der Renault des Briten nach vier Runden in Flammen auf.


    Streckenposten löschen den Renault der Briten PalmerFoto: twitter.com/F1

    Bei der Anfahrt auf Kurve zwei schlagen plötzlich Flammen aus dem Heck. Palmer wird über Funk hektisch angewiesen, das Auto abzustellen.

    Der Sohn von Ex-Formel-1-Pilot Jonathan Palmer (60) fährt in einen „Notausgang” neben der Strecke, springt hektisch aus seinem Auto.

    Hinter ihm schlagen Flammen aus dem Auspuff und lecken seitlich an der Karosserie.

    Die Streckenposten in Baku eilen mit Feuerlöschern herbei, bedecken den Boliden von oben bis unten mit Löschschaum.

    Für Palmer ist das Training natürlich beendet. Seine Crew muss das Auto bis zum Start des Qualifyings (15 Uhr) komplett umbauen, das ausgebrannte Heck mit neuen Teilen ersetzen.


    Schon im zweiten Training hatte Palmer seinen Renault in die Mauer gesetzt, ein Abschlepper brachte den demolierten Wagen zurück in die Garage
    Schon im zweiten Training hatte Palmer seinen Renault in die Mauer gesetzt, ein Abschlepper brachte den demolierten Wagen zurück in die Garage Foto: Hasan Bratic

    Bitter für den Briten, der ohnehin in der Kritik steht. Sein Renault-Team erwartet bessere Leistungen. Teamchef Cyril Abiteboul (39) sagte erst kürzlich: „Er muss langsam liefern.“

    Für den Feuerschaden an seinem Auto kann er allerdings nichts.


    Palmer rauscht durch die engen Straßen von Baku
    Palmer rauscht durch die engen Straßen von BakuFoto: Getty Images

    Die Bestzeit bei der Generalprobe für die Qualifikation holte sich Valtteri Bottas (27/Mercedes) in 1:42,742 Minuten. Lewis Hamilton (32/Mercedes) wurde Dritter, hatte aber erneut einige Probleme. Sebastian Vettel (29/Ferrari) wurde Zwölfter, musste sein Auto nach sieben Runden mit einem Leck in der Kühlung abstellen.

    Übrigens: Nach zwei Unfällen am Freitag in der engen Kurve 8 veränderte die Fia über Nacht auf Bitte der Fahrer die Randsteine. Machte den linken Teil etwas flacher, um weitere Unfälle zu verhindern.

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