Krisen-Betriebsversammlung – Hafen-Institution Carl Tiedemann in Geldnot – Hamburg

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    Hafen – Hamburgs ältester Hafenbetrieb, die Stauerei Carl Tiedemann von 1879, schippert in sehr schwerer See.

    Montag gab’s die erste Krisen-Betriebsversammlung am Hansahafen.

    Laut Gewerkschaft Verdi ist die Firma bei der Zahlung von Altersvorsorge und Löhnen für mehr als 170 Lascher (befestigen Container auf Schiffen) im Rückstand.

    Hafen-Fachbereichsekretär Marco Otten (50, Verdi): „Die Lage für einige Mitarbeiter ist existenzgefährdend!“

    Chefin Carola Zehle (70) ist bekannt als „Hafen-Löwin“, weil sie in der Männer-Welt des Hafens durchgesetzt hat. Um die Hamburger Lascher-Jobs zu retten, soll sie eine Beteiligung in Rotterdam verkauft haben.

    Aber das Geld reichte wohl nicht, um in der Krise u.a. durch teure Haustarife angehäufte Schulden abzubauen.

    Zukunft? Ungewiss. jökö

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