Boss nimmt Kontrolleure in Schutz – Bruchhagen macht den Bodyguard für seine Räte – Bundesliga Saison 2016/17

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    Da macht sich der Boss mal richtig breit.

    Die HSV-Aufsichtsräte blocken mögliche Transfers ab, wollten erst Spieler verkauft sehen, bevor neue kommen dürfen. Maximal erschwerte Planungen also für Sportchef Jens Todt auf dem Transfermarkt.

    Klub-Boss Heribert Bruchhagen (68) aber macht jetzt den Bodyguard für die Räte, stellt sich schützend vor das Kontrollgremium.

    Bei hsv.de sagt Bruchhagen: „Dass ehrenamtliche Aufsichtsräte für die Erfüllung ihrer Aufgaben zum Wohle des HSV öffentlich angegangen, mitunter überzogen kritisiert werden, finde ich unangemessen.“

    Dass Ehrenämtler nicht kritisch beurteilt werden dürfen, ist allerdings auch eine neue Sichtweise.

    Bruchhagen dementiert allerdings nicht, dass es zu Zoff zwischen sportlicher Leitung und Kontrollgremium gekommen ist: „Wir haben einen Plan mit unterschiedlichen Prioritäten, den wir gemeinsam verfolgen. Dabei kommt es zu Diskussionen und gelegentlich auch zu inhaltlichen Unterschiedlichkeiten.“

    Trainer Markus Gisdol (47) formulierte den Wunsch, zum Start der Vorbereitung den neuen Kader für die Saison 2017/18 auf dem Platz zu haben. Daraus wird wohl nichts. Bruchhagen: „Die Trainer haben das Ziel, zum Trainingsauftakt eine komplette Mannschaft beisammen zu haben. Dies kann nur in den wenigsten Fällen erreicht werden – es bleibt jedoch unser Ziel.“

    Der HSV-Boss verspricht aber: „Ich bin überzeugt, dass wir mit einer wettbewerbsfähigen Mannschaft in die neue Bundesligasaison gehen werden. Aber es ist auch selbstverständlich, dass Jens Todt nicht alle berechtigten sportlichen Wünsche umsetzen kann.“

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