Ausverkaufte Olympiahalle – Punk-Band Green Day begeistert mit purem Rock – München

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    München – Rock, Schweiß und ganz viel gute Laune. Das Konzert von Green Day vor 11 500 Fans in der ausverkauften Olympiahalle hatte alles, was ein richtig guter Auftritt braucht.

    Gerade und einfach ist die Musik der US-Band. Genau das macht diese so mitreißen und gut. Zweieinhalb Stunden trieben Green Day die Besucher zum Pogo-Tanz, Klatschen und Mitsingen. Unterstützt zwar von einer tollen Lichtshow. Aber auf die mittlerweile längst üblichen Video-Effekte verzichteten Green Day komplett. Was zählte, war der pure Rock!

    Davon gabs reichlich. Mit Klassikern wie „Boulevard of Broken Dreams“ und „Basket Case“ als zwei von mehreren Höhepunkten. Leider warteten viele Fans vergeblich auf die Hits „Wake Me Up When Sep­tem­ber Ends“, „The Saints Are Coming“ und „21 Guns“. Aber dann hätte das Konzert wohl vier Stunden gedauert.


    Diese Green-Day-fans waren glücklich, ganz vorn beim Konzert zu stehenFoto: Stefan M. Prager

    Denn Sänger Billie Joe Armstrong nutzte die Zeit zwischen Songs immer wieder, um seine Abneigung gegen den US-Präsidenten und die Ungerechtigkeit in der Welt deutlich zu machen. „Kein Rassismus, kein Sexismus, keine Homophobie, kein Donald Trump!“, rief er. Der Jubel war ihm sicher.

    Zeitweise agierte Armstrong ein wenig zu theatralisch auf der Bühne. Auch ob der Fan, den er zum Mitsingen auf die Bühne holte und dies schon zu perfekt machte, wirklich ein ganz normaler Zuschauer war, ist zumindest fraglich.

    Aber das war am Ende egal. Der pure Rock überwog. Und darin sind Green Day noch immer genial!

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